„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“: Düster, aber magisch // Besuch im Tropenhaus

In New York sorgt ein dunkles Wesen für Angst und Schrecken – und gefährdet dabei nicht nur die magische Gemeinschaft.

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Rund fünf Jahre nach dem letzten „Harry Potter“-Film entführt uns Joanne K. Rowling wieder in die magische Welt, die bis heute 7,7 Milliarden US-Dollar in die Kinokassen gespült hat. Hier folgt mein Review zu „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“!

Im Film zeigt uns Bestsellerautorin Rowling das New York der 1920er-Jahre: Anders als wir es aus „Harry Potter“ kennen, herrschen dort strengere Gesetze in der magischen Gemeinschaft. So sind beispielsweise Kontakte mit No-Majs (Nichtmagiern) verboten. Zeitgleich versetzt ein dunkles Wesen alle in Angst und Schrecken – so dass Hexen und Zauberer befürchten, von den No-Majs entdeckt zu werden.

Schließlich landet Newt Scamander (Eddie Redmayne) in der amerikanischen Großstadt. Der Magizoologe trägt einen besonderen Koffer mit sich, in dem sich zahlreiche seltsame Geschöpfe befinden. Durch ein Missgeschick entkommen einige davon und sorgen für ordentlich Chaos. Zusammen mit dem No-Maj Jacob (Dan Fogler) und den Hexen-Schwestern Tina (Katherine Waterston) und Queenie Goldstein (Alison Sudol) versucht Newt, sie wieder einzufangen …

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ ist eine wunderschöne Erweiterung des „Harry Potter“-Universums, die absolut sehenswert ist. Neben phantastischen Geschöpfen (u.a. Niffler), die grandios animiert sind, lernen wir auch zahlreiche interessante Protagonisten kennen. Emotional und ergreifend: Ezra Miller als Credance Barebone. Der von seiner Adoptivmutter misshandelte und von einem Auror (Colin Farrell) ausgenutzte Junge trägt ein dunkles Geheimnis mit sich…

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Der Film wird von zwei parallel laufenden Geschichten bestimmt: Newts Suche nach seinen Geschöpfen und das mysteriöse Wesen, dessen Zerstörungswut bald erste Todesopfer fordert. Leider sind das nicht die einzigen Handlungsstränge, weshalb Zuschauer ziemlich aufmerksam sein müssen, um nichts zu verpassen. Die Fokussierung auf eine zentrale Geschichte (z.B. die um Credance und wie er in die Vorfälle verstrickt ist) wäre vielleicht besser gewesen. Fraglich auch, ob Zuschauer, die „Harry Potter“ nicht kennen, den Film komplett verstehen können.

Düsterer – aber mindestens genauso magisch wie die „Harry Potter“-Reihe – nimmt uns „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ trotzdem mit auf eine spannende Reise, die nicht nur Fans zu empfehlen ist. Langeweile kommt hier nicht auf und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu sehen.

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Heute Mittag habe ich zudem einen kleinen Abstecher ins Tropen-Gewächshaus im Hamburger Planten un Blomen-Park gemacht und dort nach magischen Wesen gesucht. Allerdings habe ich zwischen den zahlreichen Tropenpflanzen nur einen Vogel gefunden, aber wer weiß, vielleicht hat das Geschöpf sich auch nur getarnt … 😉

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Liebe Grüße,

Lynnychen

Autor: Ann Lin

26, editor, with a #marvelobsession and a big love for coffee.

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